17 Gratkorn aktuell 1 / 2026 Echoes Im Rahmen eines Schulprojekts der HTBLVA Ortweinschule Graz, Abteilung Film und MultimediaArt, realisierte der Gratkorner Georg Teibinger seinen Diplomfilm „ECHOES“. Gemeinsam mit seinen beiden Schulkollegen, Artur Irmler (Drehbuch, Regie, Produktion) und Fynn Prünster (Produktion, Regie) setzten sie die Idee eines Kurzspielfilms um, der sich mit dem Thema Erfolg und den damit verbundenen Verlusten im Leben auseinandersetzt. Es geht um einen erfolgreichen Konzertpianisten, der am Höhepunkt seiner Karriere und vor seinem wichtigsten Konzert steht. Während des Konzerts wird er jedoch mit seiner Vergangenheit konfrontiert und erkennt, was er für seinen Erfolg zurückgelassen hat. Der Film zeigt, dass Erfolg seinen Preis hat, möchte dabei aber nicht belehren, sondern zum Nachdenken anregen. Georg Teibinger übernahm bei dem Projekt die Kameraarbeit (Director of Photography) und schließt damit seine fünfjährige Ausbildung an der Ortweinschule Graz ab. Der 19-jährige Gratkorner kann bereits auf eine langjährige kreative Ausbildung zurückblicken: Bereits im Alter von fünf Jahren begann sein musikalischer Weg gemeinsam mit seinem Opa Willi Teibinger. Es folgten 14 Jahre Ausbildung am Schlagwerk an der Musik- und Kunstschule, zahlreiche nationale und internationale Wettbewerbsteilnahmen sowie das erlangte Goldabzeichen. Seit rund zehn Jahren ist Georg Teibinger aktives Mitglied der Markt- und Werkskapelle Gratkorn und wurde zudem mit der Ehrenurkunde der Gemeinde Gratkorn ausgezeichnet. Seine künstlerische Entwicklung wurde dabei maßgeblich durch das kulturelle Umfeld in Gratkorn geprägt. Die Vorproduktion des Films startete im Juni 2025 mit der Stoffentwicklung sowie der Organisation des Drehs. Mit Artur Irmler und Fynn Prünster hatte Georg Teibinger erfahrene Regisseure an der Seite. Mit ihrer 56-minütigen Doku „Projekt Marmor – verdrängt und vergessen“ über das ehemalige KZAußenlager in Peggau-Hinterberg schafften sie es bereits in das ORF Programm und erhielten mehrere Auszeichnungen, darunter die Denkmalschutzmedaille des Bundesdenkmalamtes. Der Dreh wurde Anfang Jänner mit einer 30-köpfigen Crew erfolgreich umgesetzt. Die drei jungen Filmschaffenden blicken auf sieben spannende und lehrreiche Drehtage zurück, die unter anderem im Fux-Saal des Grazer Konservatoriums stattfanden. Ein besonderes Highlight waren die letzten zwei Drehtage im Haydnsaal des Schlosses Esterházy. Ein Dreh in dieser Größenordnung stellte auch für die drei Schüler eine neue Erfahrung dar, konnte jedoch dank einer sehr professionellen, eingespielten und motivierten Crew problemlos gemeistert werden. Die Fertigstellung ist für Herbst 2026 geplant. Die Natur braucht dich! Wer uns unterstützen möchte, kann sich als unterstützendes Mitglied registrieren lassen. Dafür sind 2 bis 4 Nachmittage pro Jahr einzuplanen. Wer sich intensiver engagieren möchte, kann ein Jahr als Anwärterin bzw. Anwärter „schnuppern“ und danach die Prüfung zur Berg- und Naturwächterin bzw. zum Berg- und Naturwächter ablegen. Vorgesehen sind dabei mindestens vier Einsätze bzw. Dienstbesprechungen pro Jahr (jeweils nachmittags) mit anschließender Kameradschaftspflege. Bei Interesse sind auch Spezialausbildungen möglich, zum Beispiel als Ameisenhegerin bzw. Ameisenheger, Schlangenbeauftragte bzw. Schlangenbeauftragter oder in der Gewässeraufsicht – freiwillig und kein Muss. Zusätzlich werden kostenlose Exkursionen in der gesamten Steiermark über die Naturschutzakademie angeboten. Interesse geweckt? Nähere Informationen zu unserer Tätigkeit und Gemeinschaft erhalten Sie unter: Tel. +43664 425 06 94, Manfred Schnitzer bzw. bergundnaturwacht.at
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