47 Gratkorn aktuell 5 / 2025 Gedenkfeier: Ein starkes Zeichen des Erinnerns und des Friedens! Am Abend des 31. Oktober 2025 versammelten sich zahlreiche Menschen am Kirchplatz in Gratkorn, um gemeinsam der Gefallenen der Weltkriege zu gedenken. Die traditionelle Gedenkfeier, organisiert von der Marktgemeinde Gratkorn und dem Österreichischen Kameradschaftsbund (ÖKB), stand ganz im Zeichen des Friedens, der Demokratie und des gemeinsamen Erinnerns. Ab 19:00 Uhr trafen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Kirchplatz. Nach einer kurzen Begrüßung setzte sich der Fackelzug in Bewegung. Begleitet vom warmen Schein der Fackeln zogen die Menschen in stillem Gedenken zum Mahnmal – ein eindrucksvolles Bild der Verbundenheit und des Respekts. Die flackernden Lichter verliehen der Feier eine feierlich-nachdenkliche Atmosphäre, die Raum für Besinnung und Dankbarkeit bot. Neben zahlreichen Vereinsabordnungen war auch ein Ehrenzug des Österreichischen Bundesheeres mit dabei. Dies unterstrich die Bedeutung der Veranstaltung und verlieh der Feier einen besonders würdigen Rahmen. Nach der Begrüßung durch ÖKB-Obmann Riccardo Skringer folgten bewegende Ansprachen von Militärpfarrer Manfred Wallgram, Oberst Jasmine Krutzler, ÖKB-Bezirksobmann Johannes Gupper und Bürgermeister Michael Feldgrill, die mit ihren Worten die Bedeutung des Erinnerns und den Wert des Friedens hervorhoben. Musikalisch wurde die Feier von der Markt- und Werkskapelle Gratkorn würdevoll umrahmt. In einer Zeit, in der Frieden und Demokratie vielerorts auf die Probe gestellt werden, erinnerte die Gedenkfeier eindringlich daran, wie wichtig historisches Bewusstsein und Zusammenhalt sind. Das gemeinsame Gedenken wurde so zu einem lebendigen Appell, die Lehren der Vergangenheit nicht zu vergessen und Verantwortung für eine friedlichere Zukunft zu übernehmen. Zum Abschluss des feierlichen Teils ertönten drei Salutschüsse aus den Prangerstutzen, begleitet vom Lied „Ich hatt’ einen Kameraden“, gespielt von der Markt- und Werkskapelle Gratkorn – ein würdevoller Moment des Gedenkens. Die Feier endete beim Kriegerdenkmal am Friedhof in Dankbarkeit und Respekt vor den Gefallenen. Im Anschluss marschierte der Zug geschlossen zum ÖKB-Vereinsgasthaus Pucher, wo eine kleine Stärkung auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wartete.
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