13 Gratkorn aktuell 4 / 2025 Die Altglascontainer werden vom Abfallwirtschaftsverband Steiermark (AWV) betreut. Für die Entsorgung von Altglas gelten bestimmte Regeln, um Lärmbelästigungen für Anrainerinnen und Anrainer möglichst gering zu halten. Altglas richtig entsorgen: Hinweise zu Entleerungszeiten und mehr Rücksichtnahme! Die wichtigsten Punkte im Überblick: • Entleerungszeiten: Altglas darf werktags zwischen 07:00 und 20:00 Uhr in die Container eingeworfen werden. • Ruhezeiten: In der Zeit von 20:00 bis 07:00 Uhr sollte auf das Einwerfen verzichtet werden. • Rücksichtnahme: Glas möglichst leise einwerfen und nicht unnötig zerschlagen. • Pfandflaschen: Pfandflaschen gehören nicht in den Glascontainer, sondern sollten direkt im Handel zurückgegeben werden. • Verschlüsse entfernen: Schraubverschlüsse und Deckel vor dem Einwurf abnehmen und getrennt entsorgen. • Recyclingvorteil: Glas ist ein wertvoller Rohstoff und kann unbegrenzt oft recycelt werden – bei richtiger Sammlung ohne Qualitätsverlust. Diese einfachen Maßnahmen tragen nicht nur zur Reduktion von Lärm bei, sondern helfen auch, den Recyclingprozess effizient und umweltgerecht zu gestalten. Die Informationen stammen vom Umweltbundesamt sowie von der offiziellen Plattform österreichischer Gemeinden. Weitere Informationen zur Abfalltrennung und Entsorgung finden Sie auf der Gemeindehomepage unter: www.gratkorn.gv.at / Umwelt / Abfall Ob laue Sommerabende im Park, viele Kinder auf dem Spielplatz oder ein gemütliches Beisammensein mit Freunden im Innenhof – das öffentliche Leben in unserer Gemeinde ist lebendig, vielfältig und bereichernd. Doch was für die einen Freizeitvergnügen ist, kann für andere zur Belastung werden: Lärm. Rücksicht statt Ruhestörung: Gemeinsam für ein harmonisches Miteinander Gerade in den wärmeren Monaten häufen sich Beschwerden von Anrainerinnen und Anrainern, die unter Lärm in den Abend- und Nachtstunden leiden. Parks und Grünflächen, die tagsüber Orte der Erholung sind, verwandeln sich abends manchmal in Treffpunkte, an denen lautstark gefeiert oder Musik gespielt wird. Auch private Feiern im Freien oder lärmende Gespräche auf Balkonen und Terrassen tragen ihren Teil dazu bei. Lärm ist mehr als nur ein Ärgernis Lärm kann die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen – vor allem, wenn er regelmäßig auftritt und die Nachtruhe stört. Schlafmangel, Stress und gesundheitliche Probleme sind mögliche Folgen für jene, die sich nicht zurückziehen können. Besonders ältere Menschen, Schichtarbeiterinnen und Schichtarbeiter, sowie Familien mit kleinen Kindern sind betroffen. Gemeinsam Rücksicht nehmen Als Gemeinde setzen wir uns für ein gutes Miteinander ein – und das gelingt nur, wenn wir gegenseitig Rücksicht nehmen. Deshalb appellieren wir an alle Bewohnerinnen und Bewohner, sowie Besucherinnen und Besucher unserer Parks und Wohngebiete: • Achten Sie auf die Lautstärke, besonders in den Abendstunden. • Vermeiden Sie laute Musik oder ausgedehnte Gespräche im Freien nach 22:00 Uhr. • Nutzen Sie öffentliche Flächen verantwortungsvoll – auch Erholung braucht Grenzen. • Sprechen Sie freundlich miteinander, wenn es zu Unstimmigkeiten kommt. Oft lässt sich durch ein ruhiges Gespräch viel erreichen. Ruhezeiten sind kein Verbot – sondern ein Zeichen des Respekts Niemand möchte auf das soziale Miteinander verzichten – aber es braucht ein Gleichgewicht. Mit ein wenig Rücksicht kann jede und jeder dazu beitragen, dass unsere Gemeinde ein Ort bleibt, an dem sich alle wohlfühlen – ob beim Feiern oder beim Ausruhen. In diesem Sinne: Danke an alle, die zuhören – und manchmal auch einfach mal leiser sind. Foto: StockWorld - stock.adobe.com
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